Acivir by Cipla (Acyclovir)

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Beschreibung

Auf einen Blick: Acivir (Aciclovir) von Cipla ist ein antivirales Medikament zur Behandlung von Herpes-simplex- und Varizella-Zoster-Infektionen – bewährt, gut verträglich und oral einnehmbar.

Was ist Acivir by Cipla (Acyclovir)?

Acivir ist das Aciclovir-Generikum von Cipla Ltd. und eines der weltweit meistverwendeten antiviralen Arzneimittel. Aciclovir (INN) bzw. Acyclovir (USAN) wurde 1977 von George Hitchings und Gertrude Elion bei Burroughs Wellcome (heute GlaxoSmithKline) entwickelt – eine Entdeckung, die 1988 mit dem Nobelpreis für Physiologie und Medizin ausgezeichnet wurde. Es war das erste selektiv gegen Herpsviren wirksame Antivirum und revolutionierte die Behandlung von Herpes-Erkrankungen.

Acivir ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: als Tablette (200 mg, 400 mg, 800 mg), als Suspension und zur intravenösen Gabe (für stationäre Behandlung schwerer Infektionen). Es wird bei Herpes-simplex-Virus-Infektionen Typ 1 (HSV-1: Lippenherpes, orale Herpes) und Typ 2 (HSV-2: Genitalherpes) sowie bei Varizella-Zoster-Virus-Infektionen (Windpocken, Gürtelrose) eingesetzt.

Cipla produziert Acivir nach internationalen GMP-Standards als qualitativ hochwertiges Generikum. Das Präparat bietet dieselbe Wirksamkeit wie das Originalprodukt Zovirax zu deutlich günstigerem Preis. Aciclovir hat eines der günstigsten Sicherheitsprofile aller antiviralen Substanzen, was seinen weltweiten Einsatz auch in der Langzeitprophylaxe ermöglicht.

Wirkstoff und Wirkungsweise

Aciclovir

Aciclovir ist ein azyklisches Nucleosidanalogon von Guanosin mit einer acyclischen Seitenkette anstelle des normalen Furanose-Zuckerrings. Diese strukturelle Eigenheit macht es hochspezifisch für virusinfizierte Zellen, da die erste Phosphorylierung durch eine virale Thymidinkinase (nicht durch zelluläre Enzyme) erfolgt. Nur in HSV- oder VZV-infizierten Zellen wird Aciclovir zum aktiven Triphosphat umgewandelt, was für die selektive antivirale Wirkung ohne wesentliche Toxizität für gesunde Zellen verantwortlich ist.

Wirkungsmechanismus

In infizierten Zellen wird Aciclovir durch die virale Thymidinkinase zunächst zu Aciclovir-Monophosphat phosphoryliert, dann durch zelluläre Kinasen zu Aciclovir-Triphosphat. Dieses hemmt kompetitiv die virale DNA-Polymerase (ca. 30-fach stärker als zelluläre Polymerasen) und wird als „falsches“ Nucleotid in die virale DNA eingebaut. Da Aciclovir-Triphosphat keine 3′-OH-Gruppe besitzt, fĂĽhrt sein Einbau zum Kettenabbruch der viralen DNA-Replikation. Das Virus kann sich nicht mehr vermehren.

Anwendungsgebiete

Herpes simplex (primäre und rezidivierende HSV-1 und HSV-2 Infektionen, Genitalherpes, Herpes labialis, Herpes zoster ophthalmicus), Varizella (Windpocken) bei Immungeschwächten, Herpes Zoster (Gürtelrose), Enzephalitis durch HSV (i.v., stationär), Prophylaxe bei immunsupprimierten Patienten (Transplantation, HIV).

Dosierung

Darreichungsform Dosierung
Tablette 200 mg (Herpes labialis) 200 mg 5× täglich für 5 Tage
Tablette 400 mg (Genitalherpes) 400 mg 3× täglich für 5–10 Tage
Tablette 800 mg (Herpes Zoster) 800 mg 5× täglich für 7 Tage
Prophylaxe (Rezidive) 400 mg 2× täglich dauerhaft

Frühzeitiger Behandlungsbeginn (innerhalb 48–72 Stunden nach Symptombeginn) ist für maximale Wirksamkeit entscheidend. Ausreichende Hydration ist bei hohen Dosen wichtig (Nierensteingefahr durch Kristallisation in Nierentubuli).

Handelsnamen

Handelsname Hersteller/Region
Acivir Cipla / Indien
Zovirax GlaxoSmithKline / Weltweit
Aciclovir (Generika) Verschiedene / EU
Acihexal Hexal / Deutschland
Vivorax Generika / International

Nebenwirkungen

Oral: Im Allgemeinen sehr gut verträglich. Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen. Selten: Hautausschlag, Leberwerterhöhung. Bei hohen Dosen oder i.v.-Anwendung: Nierentoxizität (Kristallurie, Niereninsuffizienz – ausreichend Trinkmenge!), neurologische Symptome (Verwirrtheit, Tremor, Enzephalopathie bei eingeschränkter Nierenfunktion oder hohen i.v.-Dosen). Sehr selten: Hämatologische Störungen.

Warnhinweise und Wechselwirkungen

Vorsicht bei Niereninsuffizienz (Dosisreduktion erforderlich). Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen. Wechselwirkungen: Probenecid und Cimetidin erhöhen Aciclovir-Spiegel (hemmen renale Sekretion). Kombination mit nephrotoxischen Substanzen (Aminoglykoside, Ciclosporin) erhöht Nierentoxizitätsrisiko. In der Schwangerschaft nach strengem Nutzen-Risiko-Abwägung einsetzbar (teratogenes Risiko gering).

Acivir by Cipla (Acyclovir) ohne Rezept online bestellen

Aciclovir ist in Deutschland in bestimmten Darreichungsformen (Creme für Lippenherpes) rezeptfrei erhältlich, während Tabletten verschreibungspflichtig sind. Über EU-lizenzierte Telemedizinplattformen wie DokterOnline oder DoktorABC können Patienten mit Herpeserkrankungen eine Online-Konsultation erhalten. Nach Ausfüllen eines antiviralen Fragebogens prüft ein approbierter Arzt die Indikation und stellt ein EU-Rezept aus.

Für Patienten mit häufigen Herpes-Rezidiven (mehr als 6 pro Jahr), die eine Dauerprophylaxe benötigen, ist der Telemedizinweg besonders praktisch: Folgeverschreibungen können ohne wiederholte Arztbesuche online erhalten werden. Die diskrete Lieferung durch eine EU-Versandapotheke gewährleistet Privatsphäre.

Bei Erstinfektionen oder unklaren Diagnosen sollte zunächst eine Praxiskonsultation erfolgen, da Herpes-Infektionen klinisch von anderen dermatologischen Erkrankungen abgegrenzt werden müssen. Laboruntersuchungen (PCR, Serologie) können online nicht ersetzt werden.

Fazit

Acivir (Aciclovir) von Cipla ist ein qualitativ hochwertiges, günstiges Generikum des Antiherpetikums Aciclovir. Mit seinem nobelpreisprämierten Wirkmechanismus und seinem ausgezeichneten Sicherheitsprofil ist es das wichtigste Medikament gegen Herpesinfektionen. Frühzeitiger Behandlungsbeginn ist entscheidend für optimalen Therapieerfolg.

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