Fildena (Sildenafil)

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Beschreibung

đź’Š Fildena (Sildenafil) auf einen Blick
Wirkstoff: Sildenafil | Klasse: PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Inhibitor) | Darreichungsform: Tabletten (25 mg, 50 mg, 100 mg, 150 mg) | Verschreibungspflichtig: Ja | Typische Dosierung: 50 mg ca. 1 Stunde vor dem Geschlechtsverkehr

Fildena (Sildenafil) – vollständiger Ratgeber zum bewährten PDE-5-Hemmer Generikum

Fildena ist ein Generikum des bekannten Wirkstoffs Sildenafil, das von Fortune Healthcare (Indien) hergestellt wird. Sildenafil – ursprünglich als Viagra von Pfizer 1998 eingeführt – ist der Pionier der PDE-5-Hemmer-Klasse und hat die Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) revolutioniert. Als Generikum bietet Fildena die identische Wirksamkeit und Verträglichkeit wie Markenprodukte, jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis – was es für viele Patienten zu einer attraktiven Alternative macht. Sildenafil wirkt, indem es das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5) hemmt, das für den Abbau von cGMP verantwortlich ist. cGMP ist der Botenstoff, der in der glatten Muskulatur des Schwellkörpers die Entspannung und damit die Erektion ermöglicht. Ohne sexuelle Stimulation hat Sildenafil keine Wirkung – das ist ein wichtiger Unterschied zu anderen Substanzen und macht die Anwendung sicherer. Fildena ist in verschiedenen Stärken (25 mg, 50 mg, 100 mg, 150 mg) erhältlich und bietet damit eine flexible Dosisanpassung. Es ist wichtig zu betonen, dass Fildena und alle Sildenafil-Präparate nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden sollten, da relevante Kontraindikationen und Wechselwirkungen bestehen.

Wirkstoff Sildenafil – pharmakologische Grundlagen

Sildenafil ist ein Pyrazolopyrimidinon-Derivat mit einer Molmasse von 474,6 g/mol. Nach oraler Einnahme wird es rasch resorbiert, mit einer Bioverfügbarkeit von ca. 40 % (durch First-Pass-Effekt). Der Wirkbeginn tritt 30–60 Minuten nach Einnahme ein, die Wirkdauer beträgt 4–6 Stunden. Eine fettreiche Mahlzeit verzögert die Resorption um ca. 60 Minuten. Sildenafil wird über CYP3A4 (Hauptweg) und CYP2C9 hepatisch metabolisiert, der aktive Hauptmetabolit N-Desmethyl-Sildenafil hat ca. 50 % der Wirkstärke. Die Halbwertszeit beträgt 3–5 Stunden (Metabolit: 4 Stunden). Die Ausscheidung erfolgt überwiegend fäkal.

Wirkmechanismus

Bei sexueller Stimulation wird Stickstoffmonoxid (NO) aus Nervenenden und Endothelzellen des Corpus cavernosum freigesetzt. NO aktiviert die Guanylatzyklase, was zur Erhöhung von cGMP führt. cGMP bewirkt über Proteinkinase G eine Relaxation der glatten Muskulatur der Schwellkörpergefäße, verstärkten Bluteinfluss und damit eine Erektion. Sildenafil hemmt PDE-5, das cGMP abbaut, und verlängert so die Wirkung des durch sexuelle Stimulation erzeugten cGMP. Ohne sexuelle Stimulation fehlt der NO-Impuls, und Sildenafil allein hat keine Wirkung auf die Erektion – ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Sildenafil hemmt auch PDE-5 in Pulmonalgefäßen und ist daher auch zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie zugelassen (Revatio).

Indikationen

Erektile Dysfunktion (ED) bei Männern, unabhängig von der Ursache (vaskulär, neurogen, psychogen, gemischt), bei Vorliegen sexueller Stimulation. Außerdem pulmonale arterielle Hypertonie (PAH, unter dem Namen Revatio).

Dosierung

Stärke Anwendung Hinweis
25 mg Ältere Patienten, Erstanwendung Niedrige Startdosis
50 mg (Standarddosis) Ca. 1 h vor Geschlechtsverkehr Max. 1Ă—/Tag
100 mg Bei ungenĂĽgender Wirksamkeit Max. Empfehlung

Handelsnamen

Name Hersteller / Region
Fildena Fortune Healthcare, Indien
Viagra Pfizer, international
Sildenafil-ratiopharm Deutschland

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen: Kopfschmerzen sind die häufigste Nebenwirkung (ca. 15 % der Patienten) durch die systemische Vasodilatation. Flush (Hitzegefühl, Rötung des Gesichts und Oberkörpers), Dyspepsie (Magenbeschwerden), Schwindel und Nasenverstopfung sind ebenfalls häufig. Sehstörungen (leichte Blauschicht oder erhöhte Lichtempfindlichkeit, durch PDE-6-Hemmung in der Retina) treten bei ca. 3 % der Patienten auf und sind vorübergehend. Rückenschmerzen und Myalgien kommen seltener vor als bei Tadalafil.

Seltene, ernste Nebenwirkungen: Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION, plötzlicher Sehverlust auf einem Auge) ist sehr selten aber ernst – sofortige Notfallvorstellung erforderlich. Plötzlicher Hörverlust, Priapismus (anhaltende, schmerzhafte Erektion > 4 Stunden – Notfall!), schwere Hypotonie (insbesondere bei Kombination mit Nitraten!) und Herzinfarkt/Schlaganfall (bei kardiovaskulären Vorerkrankungen) wurden selten berichtet.

⚠️ Absolute Kontraindikation: Sildenafil darf NICHT zusammen mit Nitraten (Nitroglycerin, Isosorbiddinitrat) oder dem löslichen Guanylatzyklase-Stimulator Riociguat eingenommen werden – Lebensgefahr durch extremen Blutdruckabfall! Bei Erektion > 4 Stunden sofort Notaufnahme aufsuchen (Priapismus). Vorsicht bei schweren kardiovaskulären Erkrankungen – ärztliche Freigabe vor Erstanwendung!

Rezeptpflicht und Online-Rezept

Sildenafil (Fildena) ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Allerdings ist es seit 2017 in einigen EU-Ländern unter bestimmten Bedingungen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich (z.B. in UK als Viagra Connect 50 mg). In Deutschland besteht weiterhin Rezeptpflicht. EU-zertifizierte Telemedizin-Plattformen wie DokterOnline und DoktorABC bieten eine diskrete und komfortable Möglichkeit, nach ärztlicher Online-Konsultation ein legales Rezept für Sildenafil zu erhalten. Der Fragebogen erfasst kardiovaskuläre Vorerkrankungen, Medikamente (insbesondere Nitrate!) und andere Kontraindikationen. Bei positiver Bewertung stellt ein lizenzierter Arzt das Rezept aus. Diese Option ist besonders für Männer wertvoll, die die Hemmschwelle eines persönlichen Arztgesprächs umgehen möchten, ohne auf die Sicherheit einer ärztlichen Überprüfung zu verzichten. Diskretion und Professionalität sind bei seriösen Plattformen selbstverständlich.

Fazit

Fildena (Sildenafil) ist ein qualitativ hochwertiges, wirksames Generikum des Originals Viagra und bietet bei erektiler Dysfunktion eine zuverlässige, bewährte Therapieoption zu günstigerem Preis. Die bekannte Wirksamkeit, das gut charakterisierte Nebenwirkungsprofil und die flexible Dosierung machen es zu einer bevorzugten Wahl für viele Patienten weltweit.

Erektile Dysfunktion: Ursachen, Risikofaktoren und Therapiestrategie

Erektile Dysfunktion ist oft ein Frühwarnsignal für kardiovaskuläre Erkrankungen: In vielen Fällen liegt eine Endotheldysfunktion vor, die sich zuerst in kleineren Gefäßen (Penisarterien) manifestiert, bevor größere Gefäße (Koronararterien) betroffen werden. Risikofaktoren wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das ED-Risiko und sollten aktiv angegangen werden. PDE-5-Hemmer wie Sildenafil (Fildena) behandeln die Symptome wirksam, adressieren aber nicht die zugrunde liegende Ursache. Eine umfassende Behandlung umfasst daher auch Lebensstiländerungen, optimale Einstellung von Grunderkrankungen und ggf. psychologische Unterstützung bei psychogener Komponente. Testosterone-Spiegel sollten bei jungen Männern mit ED gemessen werden, da ein Hypogonadismus eine behandelbare Ursache darstellt. Regelmäßige kardiologische Checkups sind bei Männern mit ED unter 50 Jahren empfehlenswert. Fildena ist nur eines der Werkzeuge in einem umfassenderen Behandlungsansatz.

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